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Durch die Jahre ist eine Integration passiert, darum sollte auch eine automatische Einbürgerung statt finden. Wer da so lange mitlebt, soll auch mitreden können.
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Ich meine: Wer in der Schweiz lebt, arbeitet und integriert ist, sollte als SchweizerIn zählen. Es ist doch völlig egal, in welcher Generation jemand in der Schweiz lebt.
Ich mag den kosovarischstämmigen Bauarbeiter, der seine Probleme mit der Aussprache des ä hat sowieso mehr als den Schweizer, der nach Sportveranstaltungen betrunken prügelt.
Da meine Sicht aber wohl noch auf geraume Zeit eine Minderheitenansicht bleiben wird, bin ich für die erleichterte Einbürgerung. Keine Frage.
Ich mag den kosovarischstämmigen Bauarbeiter, der seine Probleme mit der Aussprache des ä hat sowieso mehr als den Schweizer, der nach Sportveranstaltungen betrunken prügelt.
Da meine Sicht aber wohl noch auf geraume Zeit eine Minderheitenansicht bleiben wird, bin ich für die erleichterte Einbürgerung. Keine Frage.
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Im Kanton Bern fordert die Verfassungsinitiative "zäme läbe – zäme schtimme", dass Ausländerinnen und Ausländer auf Gemeindeebene im Kanton Bern abstimmen dürfen.
Was halten Sie davon? Zur Debatte: http://auslaenderstimmrecht-bern.politnetz.ch/
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Wieso sollte die 3. Generation nicht eingebürgert werden, wenn solche Menschen als Schweizer aufwachsen aber den Schweizer Pass nicht erwerben können, vorallem weil es auch ein finanzielles Kriterium ist. Genau dort fängt Ausgrenzung an, welche sich dann vielleicht in Ausländer Gewalt spürbar ist, weil sie ja auch kein Mitbestimmungsrecht haben.
1 Kommentar
Genau wie jeder andere souveräne Staat kann und soll die Schweiz selber bestimmen, ob und wie allenfalls eingebürgert werden soll.Oliver aus Zürich - jf 6. August 2009 Verstoss melden
Die Tatsache, dass andere Länder angeblich weniger strenge Voraussetzungen an eine Einbürgerung stellen, finde ich so gesehen alles andere als "fragwürdig" - zumal jedes Land eine andere Kultur, andere Interessen und andere Nachbarn hat.
Es ist auch grundsätzlich in Ordnung, dass die Einbürgerung in der Schweiz etwas kostet. Immerhin entsteht dabei administrativer Aufwand. In vergleichbaren Fällen werden ja auch Herr und Frau Schweizer zur Kasse gebeten; der Erwerb des stadtzürcher Bürgerrechts etwa ist auch für Schweizer mit Kosten verbunden (soviel zum Thema "geschenkte" Einbürgerungen).
Nicht in Ordnung finde ich allerdings, dass die Gebühren der Kantone und Gemeinden teilweise kaum nachvollziehbare Unterschiede aufweisen. Hier wäre eine Vereinheitlichung wohl angebracht.
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Der Ausländer-Status sollte a priori als kulturelle Bereicherung der Schweiz gelten. Dann entfällt der Druck zur Einbürgerung und die Menschen aus anderen Ländern und anderen Kulturkreisen können getrost ihre Herkunft beibehalten.
Die damit noch nicht gelöste Frage des Stimm- und Wahlrechts ist in der IT-Generation sowieso neu zu überdenken.
Die damit noch nicht gelöste Frage des Stimm- und Wahlrechts ist in der IT-Generation sowieso neu zu überdenken.
1 Kommentar
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Als Beispiel führe ich meine Sohn an, seine Mutter hat einen amerikanischen Pass und die C Bewilligung, wir sind nicht verheiratet, leben getrennt, Mein Sohn ist ein Berner-Giu wie alle seine Kollegen, eine Einbürgerung würde uns finanziell stark belasten, und ich fände es schön, wenn ein Schweizer Pass so etwas wie ein Begüssungsgeschenk an meinen Sohn wäre, er sich also nicht "einkaufen" müsste. Ja, das fände ich schön.
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6 Jahre in einer Schweizer Volksschule reichen, um sich hier voll zu integrieren und Wurzeln zu schlagen. Die Heimat ist dort, wo man die Kindheit und Jugend verbracht hat. In der eigenen Heimat als Fremder behandelt zu werden, dient niemandem.
Dadurch würde sich die Diskussion um die 3. Generation erübrigen.
Dadurch würde sich die Diskussion um die 3. Generation erübrigen.
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Jemand, der seit Geburt hier ist, die Schulen und Ausbildungen durchlaufen hat etc. sollte doch ohne Umwege an der Urne sein Leben in der Schweiz mitbestimmen und -gestalten können!
4 Kommentare
Schön wärs, wenn es diesen Automatismus gäbe. Leider sieht die Realität oft ein bisschen anders aus. Man wird, wenn man dies sagt, rasch in die SVP-Ecke gedrängt.Bruno Habegger - kandidiert für Grossrat Bern, GLP 2. August 2009 Verstoss melden
Wenn man was genau sagt, wird man in die SVP-Ecke gedrängt?Elisa Schlup 23. September 2009 Verstoss melden
Wenn man was genau sagt, wird man in die SVP-Ecke gedrängt?Elisa Schlup 23. September 2009 Verstoss melden
Mit einer automatischer Einbürgerung wird dieselbe Situation negiert geschaffen. Der Betroffene kann nicht selber entscheiden, ob er eingebürgert werden will. Er wird dazu gezwungen. Es muss somit eine andere Lösung gefunden werden.Denis Simonet - kandidiert für Grossrat Bern, Piraten 21. Februar 2010 Verstoss melden
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